Mit allen Sinnen nehmen die Bartagamen Ihre Umgebung wahr
Die Augen sind sehr wichtig
Mit den Augen finden sie die Futtertiere aus weitreichenden Entfernungen. In freier Natur dienen diese scharfen Augen auch dem Gefahrenschutz. Bei Bewegungen im Terrarium wirken sie wie elektrisiert, diese nehmen sie rasch wahr. Die Augenposition an beiden Kopfseiten ergibt bei stirnseitig vorgehaltenem Futter einen toten Winkel. Fixieren die Bartagamen die Beute mit den Augen, kannst du das am Zusammenziehen der Pupillen erkennen. Die so genannte Nickhaut kann die Bartagame auch über ihre Augen schieben.
Ohren
Das Trommelfell der Bartagamen ist zu sehen, denn sie haben nicht direkt eine Ohrmuschel. Dies legt die Vermutung nahe, dass Geräusche unverstärkt bei den Tieren ankommen. Unsere Tiere lassen sich in der Regel nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Woran das liegt, darüber kann man jedoch nur spekulieren.
Das Riechorgan der Bartagamen
Oberhalb des Maules sind beidseitig zwei kleine Nasenlöcher der Nase. Da sie ihre Umgebung oft mit Hilfe der Zunge erkunden ist der Geruchssinn vielleicht nicht so stark ausgeprägt.
Jacobson’sches Sinnesorgan und Zunge
Eines der wich tigen Sinnes- oder Erkundungsorgane der Bartagamen ist das Jacobson’sche Organ. Es ist angesiedelt in der Mundhöhle der Bartagame. Hiermit können die Tiere Duftstoffe und weiteres in ihrer Umgebung wahrnehmen. Setzt man die Bartagamen in ihr neues Terrarium kann man oft beobachten, dass sie alles auskundschaften, indem sie es kurz mit der Zungenspitze auskundschaften Dieses arttypische Züngeln legen sie auch bei Artgenossen oder neuem Futter an den Tag. Die dickfleischige lange Zunge wird damit vermutlich zum Riechorgan. Das „zweite Geruchsorgan“ befindet sich im Gaumenbereich und hilft bei der Aufnahme von Geruch und Geschmack der Speisen. Weitere wertvolle Tips für die Bartagamen Haltung gibt es wieder in Kürze.
